Kräuterausbildung

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Märchenarbeit

Ausbildungsziele sind ganzheitliche Heilmethoden:

Altes Heilwissen wieder neu entdecken sowie gleichzeitig

Heilpflanzenwissen nach den Regeln der modernen Phythotherapie anwenden

Die zweijährige Ausbildung setzt sich aus theoretischem und praktischem Unterricht zusammen. An zwölf Wochenenden wird den TeilnehmerInnen umfassendes Wissen über die während der gesamten Vegetationsperiode in der Region vorkommenden Heilpflanzen vermittelt.

Das Besondere der zweijährigen Ausbildung ist, dass die TeilnehmerInnen, über das Faktenwissen der modernen Phytotherapie weit hinausgehend, auch das spirituelle intuitive Herangehen an die uralte Kunst des Heilens erlernen.

Am Ende der Ausbildung kann eine Abschlussprüfung abgelegt werden.

Die Ausgebildeten verfügen über ein breites theoretisches und praktisches Wissen der Phytotherapie. Sie kennen Krankheitsbilder und die entsprechenden Heilmittelbilder aus der Pflanzenwelt. In den praktischen Teilen der Ausbildung wird das sichere Bestimmen der Heilkräuter, richtige Sammelzeiten, Haltbarmachen und Verarbeiten zu Tees, Wickeln, Salben, Naturkosmetika, Heilmitteln, wie  Tinkturen, Elixieren, Essenzen, Heilweinen oder Heilhonig eingeübt.

Ein wichtiger Aspekt der Ausbildung ist das intuitive Erkennen von Sinnzusammenhängen zwischen Erscheinungen in der Natur und solchen im menschlichen Organismus. Im achtsamen Umgang mit der Erde und allen ihren Geschöpfen und durch Wahrnehmungsübungen können Menschen einen hohen Grad an EQ (Emotionale Intelligenz) entwickeln. „Wer Erfolg im Leben haben will, muss klug mit seinen Gefühlen umgehen können und das emotionale Alphabet beherrschen. „EQ statt IQ“ heisst die neue griffige Erfolgsformel, mit der Daniel Goleman einen Nerv unserer Zeit trifft...Was nützt ein hoher IQ, wenn man ein emotionaler Trottel ist.

Aus Daniel Goleman's Bestseller Emotionale Intelligenz“

Pflanzen werden nicht nur als Lieferanten von Inhaltsstoffen kennengelernt und verarbeitet, sondern als Mitgeschöpfe, denen wir achtungsvoll begegnen und versuchen, ihr Wesen, ihre Seele zu erreichen. Wir werden uns in dieser Weise auf Spurensuche begeben zum Wissen unserer Ahnen. Das Ergebnis ist für die meisten der Absolventen eine neue Art des Seins.

Ausgestattet mit den neu trainierten Fähigkeiten, werden Sie sich beispielsweise über die meisten „Unkräuter“ in Ihrem Garten nicht mehr ärgern. Sie werden nachfragen, weshalb sich gewisse Pflanzen in Ihrem Garten ausbreiten. Intuitiv werden Sie Antwort erhalten von unseren Pflanzengeschwistern und erkennen, dass Sie oder Ihre Angehörigen genau diese Pflanzen als Helfer gegen eine Krankheit brauchen, von der Sie gerade geplagt werden. Dankend können Sie dann die Heilkräfte der Pflanzen annehmen und wissen, wie sie anzuwenden sind.

Sie werden beim gemeinsamen Kochen von Speisen aus Unkräutern lernen, welche Schätze, bislang verkannt, vor Ihrer Haustür wachsen. Enthalten doch beispielsweise Brennnessel, Melde, Löwenzahn & co ein Vielfaches an Vitaminen und Spurenelementen unserer hochgezüchteten Gemüsesorten.

Die Vitalität unserer Unkräuter, ihre Unausrottbarkeit, macht sie größtenteils zu wertvollen Heil- und Nahrungsmitteln. Wir lernen, Kontakt mit den Pflanzen aufzunehmen und sie bitten, dass sie sich uns offenbaren.

Umweltbelastungen, Medikamenten-und Lebensmittelskandale erzeugen in immer mehr Menschen chronische Krankheiten, und Allergien und schwächen unser Immunsystem. Pflanzenkundige können da oftmals helfen. Aus der Naturbeobachtung ist erkennbar, dass viele Pflanzenarten in der Nähe von schmutzigen Industrieanlagen, Funktürmen, am Straßenrand und am Bahndamm gedeihen – trotz alledem...Diese kräftigen Wilden sind es dann auch, die unsere stärksten Helfer sein können, wenn wir ihre geheimnisvollen Kräfte kennen.


Kosten der zweijährigen Ausbildung: 2000,00 € zzgl. Unterkunft, Verpflegung und Material zur Heilmittelherstellung

Ausbildungsorte werden Seminarhäuser vor allem in der Altmark sein, gelegentlich aber auch andernorts.





Was Sie erwartet:

Ausbildungsplan


Inhaltsverzeichnis


1. Einiges aus der Geschichte der Naturmedizin

1.1 Archaisches Kräuterwissen

1.2 Spurensuche nach steinzeitlicher Medizin

1.3 Kommission E und Erfahrungsmedizin

1.4 Schamanische Medizin


2. Pflanzen als moderne Heilmittel

2.1 Die wichtigsten Pflanzeninhaltsstoffe und ihre Wirkungen

2.1.01 Bitterstoffe

2.1.02 Glykoside und Glykosiddrogen

2.1.03 Gerbstoffe

2.1.04 Flavone bzw. Flavonoide

2.1.05 Saponine

2.1.06 Schleimstoffe

2.1.07 Alkaloide

2.1.08 Kieselsäure

2.1.09 Antibiotische Wirkstoffe

2.1.10 Ätherische Öle

2.1.11 Harze, fette Öle

2.1.12 Vitamine

2.1.13 Spurenelemente, Mineralien

2.2 Die Pflanze als Wirkungseinheit in der Erfahrungsmedizin

2.3 Synthetische Arzneistoffe

2.4 Rezepturen


3. Salutogenese - Pathogenese


4. Spezifische Heilmittelanwendungen


4.1 Neurologische Erkrankungen

4.1.01 Chronische Müdigkeit

4.1.02 Allgemeine Erschöpfungszustände

4.1.03 Depressive Verstimmung

4.1.04 Angstzustände

4.1.05 Schlafstörungen

4.1.06 Kopfschmerzen

4.1.07 Migräne

4.1.08 Nervenschmerzen

4.1.09 Blutdruck zu hoch

4.1.10 Blutdruck zu niedrig

4.1.11 Epilepsie

4.2 Erkrankungen von Atmungsorganen, Ohren, Hals, Nase, Rachen

4.2.01 Erkältungskrankheiten

4.2.02 Heiserkeit

4.2.03 Kehlkopfentzündung

4.2.04 Keuchhusten

4.2.05 Lungenentzündung

4.2.06 Bronchitis

4.2.07 Grippe

4.2.08 Mandelentzündung

4.2.09 Mittelohrentzündung

4.2.10 Nasenkatarrh

4.3 Herz-Kreislauferkrankungen

4.3.01 Altersherz

4.3.02 Angina pectoris

4.3.03 Arteriosklerose

4.3.04 Atemnot / Dyspnoe

4.3.05 Durchblutungsstörungen

4.3.06 Herzinfarkt

4.3.07 Herzmuskelentzündung

4.3.08 Herzmuskelschwäche

4.3.09 Kreislaufschwäche

4.3.10 Thrombosen

4.3.11 Venenentzündung

4.3.12 Unterschenkelgeschwüre

4.4 Erkrankungen des Verdauungssystems

4.4.01 Appetitlosigkeit

4.4.02 Bauchspeicheldrüsenschwäche

4.4.03 Brechreiz / Reizdarm

4.4.04 Darmkatarrh

4.4.05 Darmträgheit

4.4.06 Durchfall

4.4.07 Darmerkrankungen

4.4.08 Magenkatarrh /Magenschleimhautentzündung

4.4.09 Magengeschwür

4.4.10 Sodbrennen

4.4.11 Fettleber

4.4.12 Gallenblasenfunktionsschwäche /Gallenblasenentzündung

4.4.13 Gelbsucht / Hepatitis

4.5 Erkrankungen des Harnsystems

4.5.01 Blasenkatarrh /Blasenkrampf

4.5.02 Blasensteine / Nierensteine

4.5.03 Harnleiterentzündung (Ureteritis)

4.5.04 Harnröhrenentzündung (Urethritis)

4.5.05 Harnvergiftung (Urämie)

4.5.06 Nierenbeckenentzündung (Pyelithis)

4.5.07 Nierenentzündung (Nephritis)

4.5.08 Nierenfunktionsschwäche, Hoden-u. Nebenhodenentzündung

4.5.09 Reizblase

4.6 Erkrankungen des Genitalsystems

4.6.01 Amenorrhoe - ausbleibende Menstruation

4.6.02 Ausfluß - Scheidenkrampf

4.6.03 Prämenstruelles Syndrom

4.6.04 Dysmenorrhoe

4.6.05 Prostatahypertrophie

4.6.06 Wechseljahrebeschwerden

4.6.07 Kinderwunsch / natürliche Verhütung

4.6.08 Schwangerschaft / Wehenschwäche

4.7 Augenerkrankungen

4.7.1 Grundübungen nach Dr. Bates

4.7.2 Das Palmieren

4.7.3 Augenkrankheiten

4.7.4 Heilpflanzen bei Augenkrankheiten

4.7.5 Zeichenerklärung

4.7.3.1 Augenleiden bei rheumatischen Erkrankungen

4.7.3.2 Augenlidrandentzündung

4.7.3.3 Bindehautentzündung

4.7.3.4 Hornhautentzündung

4.7.3.5 Grauer Star

4.7.3.6 Grüner Star

4.7.3.7 Makuladegeneration

4.7.3.8 Augenthrombose

4.7.3.9 Trockenes Auge

4.7.3.10 Alternde Augen; Presbyopie

4.8 Stoffwechselerkrankungen

4.8.1 Ausleitungskur

4.8.01 Gelenkrheumatismus

4.8.02 Muskelrheumatismus

4.8.03 Gicht

4.8.04 Gewebeverschlackung

4.8.05 Knochenentkalkung (Osteoporose)

4.8.06 Juckreiz/ Altersjucken

4.8.07 Neurodermitis und Schuppenflechte

4.8.08 Zuckerkrankheit


5. Heilpflanzen sammeln, verarbeiten, aufbewahren

5.1 Heilpflanzen sammeln

5.1.1 Der richtige Sammelzeitpunkt

5.1.2 Was beachtet werden muß, beim Sammeln von Heilpflanzen

5.2 Heilpflanzen verarbeiten

5.2.1 Teezubereitungen

5.2.2 Tinkturen, Essenzen, Extrakte

5.2.3 Medizinalweine

5.2.4 Honigauszüge

5.2.5 Umschläge

5.2.6 Heilöle

5.2.7 Salben, Cremes, Lotionen, Körperpuder, Massageöle

5.2.8 Kräuterseife, Badesalze

5.2.9 Räuchern mit Heilkräutern

5.3 Heilpflanzen aufbewahren

5.3.1 Das Trocknen von Heilpflanzen

5.3.2 Das Aufbewahren von Heilpflanzen

5.3.3 Das Anlegen eines Heilpflanzenherbariums


6. “Hexenkräuter” (im Aufbauseminar)


7. Sammelkalender und Heilpflanzen

7.1 Heilpflanzen, die im März gesammelt werden

7.2 Heilpflanzen, die im April gesammelt werden

7.3 Heilpflanzen, die im Mai gesammelt werden

7.4 Heilpflanzen, die im Juni gesammelt werden

7.5 Heilpflanzen, die im Juli gesammelt werden

7.6 Heilpflanzen, die im August gesammelt werden

7.7 Heilpflanzen, die im September gesammelt werden

7.8 Heilpflanzen, die im Oktober gesammelt werden




Achtung!



Der Fernlehrgang kann jederzeit gebucht werden.


Heilkräuterausbildung im Fernlehrgang:

Sie bekommen die vollständigen Unterlagen für die Einführung und 9 Ausbildungseinheiten mit der Post zugeschickt und die Kontrollfragen zu jeder Ausbildungseinheit per Mail. Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit den telefonischen Konsultationsservice zu nutzen.

Telefonkonsultation nach Verabredung.

Preis: 500 Euro einschließlich Seminarunterlagen, Kontrollfragen und Durchsicht Ihrer Antworten durch mich, einschließlich telefonischer Konsultation. Für den Erwerb der praktischen Fähigkeiten: Kennenlernen der Heilkräuter auf Kräuterwanderungen und Herstellen von Heilmitteln, wie: Salben, Cremes, Tinkturen, Elixieren usw. können Sie sich zusätzlich zu den Kräuterseminaren bzw. Kräuterurlaub zu den jeweils dort angegebenen Kosten anmelden.

Am Ende des Fernlehrganges kann ebenfalls an der Prüfung teilgenommen werden.

Im Fernlehrgang bestimmen Sie allein, wie lange Ihre Ausbildung dauert. Sobald Sie eine Ausbildungseinheit abgeschlossen und die Kontrollfragen beantwortet haben, können Sie das folgende Skript anfordern.