Kräuterurlaub |
|
|
Kräuterausbildung Kräuterseminare Kräuterurlaub Projektarbeit Jahreskreisfeste Mondfest Märchenarbeit |
Natur-und-Heilen-Urlaub für die ganze Familie -Sie verbringen ein Wochenende oder auch mehrere Tage mit der Kräuterfrau.
Den Alltag für ein paar Tage hinter sich lassen, loslassen, mit dem Atem der Erde mitschwingen, nicht weit wegfahren und doch ganz woanders SEIN, die Kraft der Erde wahrnehmen und den Geist aller ihrer Geschöpfe spüren.
In
täglichen Übungen werden wir unser Wahrnehmungsvermögen
erweitern. So werden uns die Pflanzen als beseelte Wesen
begegnen. Wir sind von Mutter Erde eingeladen, sie zu nutzen.
* „Walpurgis in Frau Harkes Reich“ 3 Tage Kräuter-Urlaub von Freitag, 27. bis Montag, 30 April 2012. Es ist die Zeit der körperlichen und geistigen Reinigung, Zeit der neu hervorbrechenden Lebenskraft. Frau Holle hat Goldmarie mit der goldenen Spindel wieder auf die Erde zurück geleitet. Im irischen Kalender ist es der Sommeranfang – Beltane. In der keltischen Tradition wird die Große Göttin, die Erdmutter geehrt, die dem Land Fruchtbarkeit beschert. Diese Zeit der wilden Energien, der zügellosen Kräfte bringt uns Pflanzen für die Reinigung für Körper, Geist und Seele; beschenkt uns mit „Liebespflanzen“ - Pflanzen der Venus – Pflanzen für Fruchtbarkeit und für neues Feuer bei erkalteter Liebe. Dieses Jahrekreisfest wollen wir in Kamern feiern, im Reich von Frau Harke / Holle, der Großen Mutter. S.a. „Geistige Spurensuche in Frau Harkes Reich“ unter „Wissenswertes“. * „Wurzelgräberzeit, Zeit der späten Früchte“ ist der Urlaub von Freitag, 05. bis Sonntag, 07. Oktober.
Herbsttag Rainer Maria Rilke
Herr:
es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß. Befiehl
den letzten Früchten voll zu sein; Wer
jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Die Pflanzen haben die Sonnen- Kräfte in Wurzeln, Samen und Früchte verströmt. Das meiste davon ist geerntet. Holunder-, Schlehen-, Weißdorn- und Wildrosenbüsche bieten uns ihre Beeren, der Haselstrauch seine Nüsse. Die Vegetationskräfte ziehen sich allmählich in die Erde zurück
Immer mehr Menschen bemühen sich, Eigenverantwortung für ihre Gesundheit zu übernehmen. Alltagsbeschwerden werden immer häufiger mit Pflanzenkraft geheilt. Altes Heilwissen soll wieder Gemeingut werden. Machen wir uns also die Kraft der Wildpflanzen nutzbar, ihre Vitalität und Unausrottbarkeit, ihre wilden Kräfte.
Mutter Erde hält uns ihre vollen Hände hin. Ich lade Sie ein, ihre Geschenke dankbar anzunehmen. Wir können jetzt noch für die dunkle Jahreszeit Heilkräftiges sammeln und daraus starke Medizin bereiten. Tinkturen, Lebenselixiere, Tees, Salben, Heilöle, Heilweine und Naturkosmetik wollen wir miteinander herstellen. Abhärten und lebendige Nahrung zu sich nehmen sind wichtig, um das Immunsystem zu stärken und von Erkältungskrankheiten verschont zu bleiben. Wir werden sehr viel Zeit miteinander draußen verbringen und unsere Mittagsmahlzeit selbst aus frisch Geerntetem bereiten.
Darüber hinaus wollen wir uns aber auch mit unserer Seele auf die dunkle Jahreszeit einstimmen. Das Einatmen der Erde hat begonnen. Seinen Höhepunkt erleben wir zur Wintersonnenwende - wo im tiefsten Dunkel das Licht des neuen Jahres geboren wird.
Wir modernen Menschen können nur schwerlich ermessen, wie hart für unsere Ahninnen und Ahnen der Winter war. Die weitaus größte Zahl unsere Vorfahren lebte im Freien und saß am Lagerfeuer. Der Winter war die Zeit des Innehaltens, der Sammlung, die Zeit, in der Mythen und Märchen entstanden. Auch wir werden nach getaner Arbeit innehalten und mit Märchen, Rollenspiel, Tanz, Meditation und Malen die Abende ausklingen lassen.
“Zum genauen Zeitpunkt der Wintersonnenwende gingen die Frauen der matriarchalen Kulturen...in die riesigen Gräber hinein und warteten dort auf den ersten Sonnenstrahl. Denn diese Gräber waren so kunstvoll gebaut, daß durch einen Lichtschacht am Eingang der Strahl der zur Wintersonnenwende aufgehenden Sonne bis ins Innere hineinfiel und den Kultraum und die mittlere Grabkammer, das Königsgrab, schwach erhellte (Newgrange, Irland). Damit hatte das Licht die Dunkelheit und das Leben den Tod besiegt, und der Jubel war groß.” Aus:“Die tanzende Göttin” von Heide Göttner-Abendroth
Diese viele Jahrtausende alten Erfahrungen sind auch noch in unseren Genen gespeichert. Einige hundert Jahre in warmen Stuben konnten das nicht auslöschen.
Wir werden in diesem Seminar versuchen, die Fähigkeit zu entwickeln, damit wir ein wenig von dieser besonderen Zeitqualität zwischen Halloween / Allerheiligen und Weihnachten erspüren um sie in unsere stressbeladene Gegenwart zu holen. An jedem Tag eine kleine Weile des Innehaltens, des Bei-sich-Seins, das große Ausruhen der Erde bewußt wahrnehmen - Gesundheit, die erwächst, wenn wir uns mit dem Strom des Lebens verbinden, um nicht “alle Jahre wieder...” gegen die in uns gespeicherte “Lebenserfahrung” anzuleben.
Wir wissen es doch alle aus unseren Kindertagen, im Reich der Frau Holle hilft Goldmarie der mächtigen Wettermacherin. Sie tut, was getan werden muss. Brauchen wir aber wirklich nicht die dunkle Schwester? Ist es nicht unser Pech, wenn wir sie als „Pechmarie“ verachten? Ich glaube, wir sollten sie willkommen heißen für die dunkle Jahreszeit, damit sie uns Ruhe und Besinnlichkeit schenkt für die Zeit der heiligen Nächte.
“Dann soll es dir gut gehen” verspricht ihr die Große Göttin des Lebens. Für das Schneebett muss gesorgt werden, damit sich das Leben darunter ausruht, um gestärkt aus der Winterruhe zu neuer Fülle zu erblühen Zu Frau Holle, die den Jahreskreis regiert, kann aber nur gelangen, wer es wagt, in den tiefen Brunnen der eigenen Seele hinabzusteigen und allem Unvorhersehbaren respektvoll zu begegnen.
“Lernen besteht in einem Erinnern von Informationen, die bereits seit Generationen in der Seele der Menschen wohnen” Sokrates 470 bis 399 v. Chr.
Weihnachten ist wohl das größte und wichtigste Fest im Jahreskreis. Seine Wurzeln reichen weit in die vorchristliche Zeit. Die Geburt des göttlichen Kindes im Stall zwischen Kuh und Schaf und Esel zeigt uns das Geheimnis des Lebens, unser Verwobensein mit allem Lebendigen. Aber gerade Weihnachten geht immer mehr Menschen schrecklich auf die Nerven. Es herrscht Angst vor der Botschaft des Winters. Es ist auch äußerst mühsam, sie in unser hektisches Leben einzubauen. Viele Menschen fliehen zu Weihnachten in den Süden. Sie sagen, sie wollen die Wärme der Sonne genießen. Könnte es aber vielleicht sein, daß sich in uns die “Erinnerung” an eine besinnliche ruhige Zeit der Wintersonnenwende meldet? Unser Unterbewußtsein erkennt, wir können diese “Erinnerung” in uns nicht zulassen. Wir verdrängen und oft werden wir daran krank.
Gesundheit ist weit mehr, als die Abwesenheit von Krankheit und mehr als ohne Grippe und ohne Bronchitis durch den Winter zu kommen. Salutogenese – Lehre von der Gesundheit ist Schwerpunkt ganzheitlicher Medizin, im Gegensatz zu Pathogenese – Lehre von Krankheiten.
Es ist alles für uns da, in der christlichen und vorchristlichen Mythologie, wir brauchen den Schatz nur zu heben. Es gibt viele Brunnen und viele Ställe, in denen wir dem Wunder der dunklen Zeit des Jahres begegnen können.
Für Unfälle, Verletzungen, Krankheiten, verlorengegangene Sachen übernehme ich keine Haftung
|