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Natur-und-Heilen-Urlaub für die ganze Familie -Sie verbringen ein Wochenende oder auch mehrere Tage mit der Kräuterfrau.


Den Alltag für ein paar Tage hinter sich lassen, loslassen, mit dem Atem der Erde mitschwingen, nicht weit wegfahren und doch ganz woanders SEIN, die Kraft der Erde wahrnehmen und den Geist aller ihrer Geschöpfe spüren.


Wir werden viel Zeit draußen miteinander verbringen, Kräuter kennen lernen, sammeln und daraus köstliche Speisen und starke Medizin bereiten: Naturkosmetik, Tees, Salben, Massageöle, Medizinalweine, Tinkturen und Essenzen.
Bei Märchen und Mythen werden wir die Abende ausklingen lassen.


Ich möchte, dass Menschen, die es wollen, Heilmittel nutzen lernen, die uns die Natur schenkt. Ich möchte helfen, uraltes Heilwissen zu verbreiten, als Ergänzung der modernen Schulmedizin. Ich möchte auch Brücken bauen zur Schulmedizin, hat sie doch auch ihre Wurzeln in der Naturmedizin. Ich möchte Einblicke in ganzheitliche Heilmethoden vermitteln sowie das selbständige Herstellen von Heilmitteln lehren.

Wer Pflanzen und Tiere wirklich kennen lernen will, muss ihnen achtungsvoll begegnen. Dann öffnen sie sich uns, wie sie sich den weisen Frauen und Männern der Vergangenheit geöffnet haben.

In täglichen Übungen werden wir unser Wahrnehmungsvermögen erweitern. So werden uns die Pflanzen als beseelte Wesen begegnen. Wir sind von Mutter Erde eingeladen, sie zu nutzen.
Beglückt werden wir feststellen, dass wir damit ganz neue Spielräume für unser Leben entdecken können.


* „Walpurgis in Frau Harkes Reich“ 3 Tage Kräuter-Urlaub im Frühling. Es ist die Zeit der körperlichen und geistigen Reinigung, Zeit der neu hervorbrechenden Lebenskraft. Frau Holle hat Goldmarie mit der goldenen Spindel wieder auf die Erde zurück geleitet. Im irischen Kalender ist es der Sommeranfang – Beltane. In der keltischen Tradition wird die Große Göttin, die Erdmutter geehrt, die dem Land Fruchtbarkeit beschert. Diese Zeit der wilden Energien, der zügellosen Kräfte bringt uns Pflanzen für die Reinigung für Körper, Geist und Seele; beschenkt uns mit „Liebespflanzen“ - Pflanzen der Venus – Pflanzen für Fruchtbarkeit und für neues Feuer bei erkalteter Liebe.

Dieses Jahrekreisfest haben wir auch schon zweimal in Kamern gefeiern, im Reich von Frau Harke / Holle, der Großen Mutter. S.a. „Geistige Spurensuche in Frau Harkes Reich“ unter „Wissenswertes“.

* „Wurzelgräberzeit, Zeit der späten Früchte“ ist der Urlaub im Oktober.


Herbsttag

Rainer Maria Rilke


Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren lass die Winde los.

Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;
gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.



Die Pflanzen haben die Sonnen- Kräfte in Wurzeln, Samen und Früchte verströmt. Das meiste davon ist geerntet. Holunder-, Schlehen-, Weißdorn- und Wildrosenbüsche bieten uns ihre Beeren, der Haselstrauch seine Nüsse.

Die Vegetationskräfte ziehen sich allmählich in die Erde zurück


Immer mehr Menschen bemühen sich, Eigenverantwortung für ihre Gesundheit zu übernehmen. Alltagsbeschwerden werden immer häufiger mit Pflanzenkraft geheilt.

Altes Heilwissen soll wieder Gemeingut werden.

Machen wir uns also die Kraft der Wildpflanzen nutzbar, ihre Vitalität und Unausrottbarkeit, ihre wilden Kräfte.


Mutter Erde hält uns ihre vollen Hände hin. Ich lade Sie ein, ihre Geschenke dankbar anzunehmen. Wir können jetzt noch für die dunkle Jahreszeit Heilkräftiges sammeln und daraus starke Medizin bereiten. Tinkturen, Lebenselixiere, Tees, Salben, Heilöle, Heilweine und Naturkosmetik wollen wir miteinander herstellen.

Abhärten und lebendige Nahrung zu sich nehmen sind wichtig, um das Immunsystem zu stärken und von Erkältungskrankheiten verschont zu bleiben. Wir werden sehr viel Zeit miteinander draußen verbringen und unsere Mittagsmahlzeit selbst aus frisch Geerntetem bereiten.


Darüber hinaus wollen wir uns aber auch mit unserer Seele auf die dunkle Jahreszeit einstimmen. Das Einatmen der Erde hat begonnen. Seinen Höhepunkt erleben wir zur Wintersonnenwende - wo im tiefsten Dunkel das Licht des neuen Jahres geboren wird.


Wir modernen Menschen können nur schwerlich ermessen, wie hart für unsere Ahninnen und Ahnen der Winter war.

Die weitaus größte Zahl unsere Vorfahren lebte im Freien und saß am Lagerfeuer. Der Winter war die Zeit des Innehaltens, der Sammlung, die Zeit, in der Mythen und Märchen entstanden.

Auch wir werden nach getaner Arbeit innehalten und mit Märchen, Rollenspiel, Tanz, Meditation und Malen die Abende ausklingen lassen.



Zum genauen Zeitpunkt der Wintersonnenwende gingen die Frauen der matriarchalen Kulturen...in die riesigen Gräber hinein und warteten dort auf den ersten Sonnenstrahl. Denn diese Gräber

waren so kunstvoll gebaut, daß durch einen Lichtschacht am

Eingang der Strahl der zur Wintersonnenwende aufgehenden Sonne

bis ins Innere hineinfiel und den Kultraum und die mittlere Grabkammer, das Königsgrab, schwach erhellte (Newgrange, Irland). Damit hatte das Licht die Dunkelheit und das Leben den Tod besiegt, und der Jubel war groß.”

Aus:“Die tanzende Göttin”

von Heide Göttner-Abendroth


Diese viele Jahrtausende alten Erfahrungen sind auch noch in unseren Genen gespeichert. Einige hundert Jahre in warmen Stuben konnten das nicht auslöschen.


Wir werden in diesem Seminar versuchen, die Fähigkeit zu entwickeln, damit wir ein wenig von dieser besonderen Zeitqualität zwischen Halloween / Allerheiligen und Weihnachten erspüren um sie in unsere stressbeladene Gegenwart zu holen. An jedem Tag eine kleine Weile des Innehaltens, des Bei-sich-Seins, das große Ausruhen der Erde bewusst wahrnehmen - Gesundheit, die erwächst, wenn wir uns mit dem Strom des Lebens verbinden, um nicht “alle Jahre wieder...” gegen die in uns gespeicherte “Lebenserfahrung” anzuleben.


Wir wissen es doch alle aus unseren Kindertagen, im Reich der Frau Holle hilft Goldmarie der mächtigen Wettermacherin. Sie tut, was getan werden muss. Brauchen wir aber wirklich nicht die dunkle Schwester? Ist es nicht unser Pech, wenn wir sie als „Pechmarie“ verachten? Ich glaube, wir sollten sie willkommen heißen für die dunkle Jahreszeit, damit sie uns Ruhe und Besinnlichkeit schenkt für die Zeit der heiligen Nächte.


Dann soll es dir gut gehen” verspricht ihr die Große Göttin des Lebens. Für das Schneebett muss gesorgt werden, damit sich das Leben darunter ausruht, um gestärkt aus der Winterruhe zu neuer Fülle zu erblühen

Zu Frau Holle, die den Jahreskreis regiert, kann aber nur gelangen, wer es wagt, in den tiefen Brunnen der eigenen Seele hinabzusteigen und allem Unvorhersehbaren respektvoll zu begegnen.


Lernen besteht in einem Erinnern von Informationen, die bereits seit Generationen in der Seele der Menschen wohnen” Sokrates 470 bis 399 v. Chr.


Weihnachten ist wohl das größte und wichtigste Fest im Jahreskreis. Seine Wurzeln reichen weit in die vorchristliche Zeit.

Die Geburt des göttlichen Kindes im Stall zwischen Kuh und Schaf und Esel zeigt uns das Geheimnis des Lebens, unser Verwobensein mit allem Lebendigen.

Aber gerade Weihnachten geht immer mehr Menschen schrecklich auf die Nerven. Es herrscht Angst vor der Botschaft des Winters. Es ist auch äußerst mühsam, sie in unser hektisches Leben einzubauen. Viele Menschen fliehen zu Weihnachten in den Süden. Sie sagen, sie wollen die Wärme der Sonne genießen. Könnte es aber vielleicht sein, daß sich in uns die “Erinnerung” an eine besinnliche ruhige Zeit der Wintersonnenwende meldet? Unser Unterbewusstsein erkennt, wir können diese “Erinnerung” in uns nicht zulassen. Wir verdrängen und oft werden wir daran krank.


Gesundheit ist weit mehr, als die Abwesenheit von Krankheit und mehr als ohne Grippe und ohne Bronchitis durch den Winter zu kommen.

Salutogenese – Lehre von der Gesundheit ist Schwerpunkt ganzheitlicher Medizin, im Gegensatz zu Pathogenese – Lehre von Krankheiten.


Es ist alles für uns da, in der christlichen und vorchristlichen Mythologie, wir brauchen den Schatz nur zu heben. Es gibt viele Brunnen und viele Ställe, in denen wir dem Wunder der dunklen Zeit des Jahres begegnen können.




Für Unfälle, Verletzungen, Krankheiten, verlorengegangene Sachen übernehme ich keine Haftung



 

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